playbook
Versteckte Cafés in Leipzig
Ein ruhiger Nachmittag durch drei Leipziger Stadtteile mit kleinen Cafés abseits der Hauptstraßen, von Karli bis Plagwitz mit Pausen für Filterkaffee und Kuchen.
4u
Dauer
€ 15–35
Budget
Erden
Tempo
Leipzig hat zwischen Hauptbahnhof und Cospudener See eine dichte Café-Szene, die sich in den letzten Jahren stark verschoben hat. Wer eine echte Pause sucht, geht selten zum Markt, sondern in die südlichen Stadtteile. Die Karl-Liebknecht-Straße, kurz Karli, verbindet Südvorstadt und Connewitz und ist die wichtigste Achse für Röstereien, kleine Bäckereien und Cafés mit Eigenproduktion. Wer noch tiefer eintauchen will, fährt mit der Straßenbahn nach Plagwitz, wo alte Fabrikhallen jetzt Werkstätten und Kaffeehäuser beherbergen.
Eine gute Café-Runde plant zwei bis drei Stopps und lässt zwischen den Häusern Luft für einen Spaziergang am Karl-Heine-Kanal oder durch den Clara-Zetkin-Park. Die meisten Läden haben dienstags bis sonntags geöffnet, montags ist oft Ruhetag. Bargeld lohnt sich, kleinere Läden nehmen nicht überall Karte. Kuchen wird häufig nur bis zum frühen Nachmittag frisch nachgelegt.
Checkliste
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Bargeld einstecken
LVB-Tageskarte prüfen
Öffnungszeiten am Montag checken
Bequeme Schuhe anziehen
Wiederverwendbare Tasse einpacken
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von PlayTryBe team
Start an der Karl-Liebknecht-Straße in der Südvorstadt, ein Café mit eigener Rösterei aussuchen und einen Filterkaffee bestellen.
Vorschlag: Vor der Bestellung kurz nach der Bohne und Röstdatum fragen.Zu Fuß südwärts in Richtung Connewitz schlendern, unterwegs in eine kleine Bäckerei für ein Stück Kuchen abbiegen.
Vorschlag: Etwa 20 Minuten Gehzeit einplanen, in Seitenstraßen abbiegen.Mit Straßenbahn 9 oder Bus 60 nach Plagwitz wechseln, am Karl-Heine-Kanal entlanglaufen.
Vorschlag: Tageskarte der LVB lohnt sich ab zwei Fahrten.In einem Café in der Karl-Heine-Straße oder rund um die Spinnerei pausieren, eine Spezialität aus der Karte probieren.
Vorschlag: Cortado oder Flat White testen, um die Röstung zu vergleichen.Den Nachmittag in einem ruhigen Hinterhof-Café ausklingen lassen, ein Notizbuch oder ein Buch mitnehmen.
Für alle, die das nachmachen
Mach es uns nach
Vorschläge
- Wochentags vormittags starten, dann sind Tische frei und Kuchen frisch.
- Bargeld mitnehmen, viele kleine Cafés nehmen keine Karte.
- Eine wiederverwendbare Tasse spart bei manchen Röstereien ein paar Cent.
- Auf Tageskarten achten, viele Cafés wechseln Quiche und Kuchen täglich.
- Im Sommer Außenplätze am Karl-Heine-Kanal in Plagwitz suchen.
Variationen
- - Statt Café-Hopping eine einzelne Rösterei in Plagwitz besuchen und an einer Kaffeeverkostung teilnehmen.
- - Runde mit Leihfahrrad statt Tram fahren, der Weg über den Karl-Heine-Kanal ist gut beschildert.
- - Die Tour um einen Besuch in der Baumwollspinnerei mit Galerien ergänzen.
- - Im Winter Cafés mit Kaminecke oder Buchladen-Café in der Südvorstadt bevorzugen.